Badsanierung Eigentumswohnung in München: Recht, Kosten, Ablauf & Praxis

Wer in München eine Eigentumswohnung besitzt – ob im Gründerzeit-Altbau in Schwabing, im Nachkriegsbau in Giesing oder in einem 60er-/70er-Jahre-Bestand in Neuhausen – steht früher oder später vor der Frage: Wie saniere ich mein Bad richtig, ohne Konflikte mit der Wohnungseigentümergemeinschaft zu riskieren?

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Sondereigentum vs. Gemeinschaftseigentum: In Eigentumswohnungen sind viele Maßnahmen im Badezimmer frei gestaltbar (Fliesen, Sanitärobjekte, Armaturen). Sobald jedoch Eingriffe in Leitungen, Estrich oder tragende Wände erfolgen, ist die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft erforderlich.
  • Realistische Kosten in München: Eine Komplettsanierung eines 7 m² großen Bads liegt in der Metropolregion München, bei mittlerer bis gehobener Ausstattung, typischerweise zwischen 38.000 und 45.000 Euro – etwa 20–30 % über dem Bundesdurchschnitt. In München (Ballungsraum) liegen Handwerks- und Logistikkosten häufig über ländlichen Regionen – deshalb ist eine realistische Budgetplanung besonders wichtig.
  • Professionelle Planung spart Zeit und Ärger: Ein erfahrener Fachbetrieb wie die Hans Schramm GmbH ermöglicht eine Verkürzung der Bauzeit auf ca. 15–20 Werktage – bei gleichzeitiger Vermeidung von Nachbarschaftskonflikten.
  • Förderung und Steuerbonus nutzen: Handwerkerleistungen können steuerlich geltend gemacht werden (bis zu 1.200 € jährlich). Je nach Situation kommen KfW-Programme zur Barrierereduzierung (455-B) sowie der KfW-Kredit 159 und ggf. Zuschüsse der Pflegekasse bei Pflegegrad in Frage. Energetische Maßnahmen laufen je nach Thema über BEG-Förderungen (KfW/BAFA je nach Maßnahme).
  • Festpreis-Angebot für Budgetsicherheit: Ein transparentes Pauschalangebot auf Basis von Aufmaß und abgestimmtem Leistungsumfang schafft hohe Planbarkeit. Eventuelle Abweichungen durch verdeckte Bestandsrisiken werden vor Ausführung geklärt.

Besonderheiten der Badsanierung in der Eigentumswohnung

München ist geprägt von einer vielfältigen Bausubstanz: von den charakteristischen Altbauten in Schwabing und im Glockenbach, über Nachkriegsbauten in Neuhausen und Giesing, bis hin zu den typischen Wohnanlagen der 60er- und 70er-Jahre in Bogenhausen. All diese Gebäudetypen stellen besondere Anforderungen an eine Badsanierung.

a) Warum ist die Badrenovierung in der ETW komplizierter?

Im Gegensatz zum Einfamilienhaus unterliegt die Renovierung in einer Wohnung innerhalb einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) strengen rechtlichen Regelungen:

Herausforderung Auswirkungen
WEG-Recht Unterscheidung zwischen Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum
Nachbarschaft Enge Treppenhäuser, Lärm- und Ruhezeiten einhalten
Bausubstanz Alte Leitungen, Holzbalkendecken, Schallschutzprobleme
Koordination Abstimmung mit Hausverwaltung und Miteigentümern

Viele Bäder in Münchner Eigentumswohnungen stammen noch aus den 1960er bis 1990er Jahren. Häufig entsprechen Leitungen, Abdichtung und Elektrostandard nicht mehr heutigen Anforderungen – eine Modernisierung ist dann sinnvoll, oft auch technisch notwendig.

b) Die Vorteile einer Komplettsanierung aus einer Hand

Gerade im bewohnten Mehrfamilienhaus zeigt sich der Unterschied zwischen einer koordinierten Komplettsanierung und einzeln beauftragten Handwerkern:

  • Ein Ansprechpartner für alle Gewerke (Sanitär, Heizung, Elektro, Trockenbau, Fliesen)
  • Abgestimmte Terminierung minimiert die Unbenutzbarkeit des Bads
  • Weniger Koordinationsaufwand für den Eigentümer
  • Klare Gewährleistung bei späterem Verkauf oder Versicherungsschäden

Die Hans Schramm GmbH ist als Münchner Meisterbetrieb seit über 120 Jahren auf genau diese Anforderungen spezialisiert – mit über 50 eigenen Fachhandwerkern und langjähriger Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Hausverwaltungen.

Das Bild zeigt ein modernes, helles Badezimmer in einer Eigentumswohnung mit großformatigen Fliesen und einer begehbaren Dusche. Die stilvolle Gestaltung und die hochwertigen Sanitärobjekte unterstreichen die Qualität der Badrenovierung.


Sondereigentum vs. Gemeinschaftseigentum im Bad

Die Teilungserklärung ist das entscheidende Dokument, das die Grenzen zwischen Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum definiert. Bevor Sie einen Auftrag für Ihre Badsanierung erteilen, sollten Sie dieses Dokument gemeinsam mit der Gemeinschaftsordnung sorgfältig prüfen.

a) Was gehört zum Sondereigentum im Bad?

Zum Sondereigentum zählen in der Regel alle Elemente, die Sie als Eigentümer eigenständig verändern dürfen:

  • Wand- und Bodenbeläge (Fliesen, fugenloser Putz)
  • Sanitärobjekte (Dusche, Badewanne, WC, Waschtisch)
  • Badmöbel und Spiegel
  • Armaturen und Duschabtrennungen
  • Innenputz und abgehängte Decken
  • Steckdosen, Schalter & Beleuchtung

b) Was gehört zum Gemeinschaftseigentum?

Das Gemeinschaftseigentum umfasst tragende Bauteile und zentrale Versorgungsleitungen:

  • Tragende Decken und Wände
  • Estrich (Rohboden)
  • Steigleitungen für Wasser, Abwasser und Heizung
  • Zentralheizung und – je nach Teilungserklärung – auch Heizkörper
  • Brandschutzdecken und zentrale Lüftungsschächte

Wichtiger Tipp: Gerade in Altbau-Eigentumswohnungen in München (Baujahr vor 1940) sind Leitungen oft gemeinschaftlich und sanierungsbedürftig. Hier ist eine frühzeitige Abstimmung mit der WEG unerlässlich.

c) Typische Sondereigentums-Arbeiten im Bad (meist genehmigungsfrei)

Innerhalb des Sondereigentums genießen Sie weitgehende Renovierungsfreiheit. Folgende Maßnahmen können Sie in der Regel ohne Einverständnis der Gemeinschaft durchführen:

  • Austausch von Fliesen an Wänden und Boden
  • Erneuerung von Dusche, Badewanne, WC und Waschtisch
  • Installation moderner Aufputz-Armaturen
  • Neue Badmöbel, Spiegel und Duschabtrennungen aus Glas
  • Erneuerung der Badbeleuchtung (LED-Spots, Spiegelbeleuchtung)
  • Handtuchheizkörper oder Spiegelheizung (sofern keine Steigleitungen verändert werden)

Praxisbeispiel aus München-Bogenhausen: In einer 68 m² Eigentumswohnung aus dem Baujahr 1975 wurde das komplette Bad modernisiert – neue großformatige Fliesen, barrierearme Walk-In-Dusche, wandhängendes WC und moderne Beleuchtung. Da keine Steigleitungen verändert wurden, war keine WEG-Genehmigung erforderlich.

Barrierearme Duschlösungen sind oft innerhalb der Wohnung umsetzbar – ob bodengleich möglich ist, hängt von Aufbauhöhe, Entwässerung und ggf. Estrich-/Deckenkonstruktion ab.

d) Gemeinschaftseigentum im Bad (genehmigungspflichtig)

Sobald Ihre Arbeiten das Gemeinschaftseigentum berühren, benötigen Sie einen Beschluss der Eigentümerversammlung:

Maßnahme Grund für Genehmigungspflicht
Verlegung von WC oder Dusche an andere Wand Eingriff in Steigleitungen
Installation einer Fußbodenheizung Veränderung des Estrichaufbaus
Durchbruch oder Vergrößerung des Bads Tragende Wände betroffen
Absenkung der Decke bei Brandschutzdecken Gemeinschaftliche Brandschutzanlage

Münchner Problemfälle: Besonders in Gründerzeitbauten finden sich alte Gussrohre, dünne Holzbalkendecken und problematischer Schallschutz zwischen den Stockwerken. Ein Eingriff ohne Genehmigung kann zu Rückbauforderungen, Schadenersatzansprüchen und erheblichen Konflikten mit der WEG führen.


Was ist ohne Zustimmung der WEG erlaubt – und was nicht?

Die Unterscheidung zwischen genehmigungsfreien und genehmigungspflichtigen Veränderungen ist für jeden Wohnungseigentümer essenziell. Hier eine klare Übersicht:

a) Typische Badmaßnahmen ohne WEG-Zustimmung

Folgende Maßnahmen können Sie in der Regel eigenständig durchführen:

  • Oberflächenerneuerung: Fliesen, Putz, Wandgestaltung
  • Sanitärobjekte: Duschkabine, WC, Waschtisch, Badewanne (bei unveränderter Anschlussposition)
  • Armaturen und Technik: Neue Armaturen, Spiegel, Badheizkörper
  • Beleuchtung: LED-Spots, Spiegelbeleuchtung, Lüfter im innenliegenden Bad (am bestehenden Schacht)

Beispiel aus München-Sendling: Ein Bad aus dem Jahr 1985 wurde komplett modernisiert – neue Fliesen, modernes Design, hochwertige Produkte. Da die Leitungsführung unverändert blieb, war keine Genehmigung erforderlich. Dennoch wurde die Hausverwaltung vorab informiert.

Hinweis zur Barrierefreiheit: Barriere reduzierende Maßnahmen sind nach WEG privilegiert; die Zustimmung darf nur ausnahmsweise verweigert werden, wenn die Maßnahme unangemessen ist oder das Gemeinschaftseigentum unzumutbar beeinträchtigt

b) Typische Badmaßnahmen mit WEG-Genehmigungspflicht

Für folgende Maßnahmen ist ein Beschluss der Eigentümerversammlung erforderlich:

  • Verlegung der Toilette an eine andere Wand
  • Versetzen von Dusche oder Badewanne mit neuer Leitungsführung
  • Installation einer Fußbodenheizung (Warmwasser oder elektrisch)
  • Grundrissänderungen (Bad vergrößern zulasten Flur/Abstellraum)
  • Einbindung zusätzlicher Verbraucher an zentrale Warmwasserleitungen

München-Beispiel Maxvorstadt: Der Umbau eines Wannenbads zur großen Walk-In-Dusche mit neuer Position an einer anderen Wand erforderte einen Beschluss der Eigentümerversammlung. Die Hans Schramm GmbH erstellte die technischen Unterlagen (Pläne, Schnitte, Leitungsführung) für den WEG-Antrag.

Der Genehmigungsablauf:

  1. Antrag mit Planunterlagen vorbereiten
  2. Antrag bei der Hausverwaltung einreichen
  3. Tagesordnungspunkt für nächste Eigentümerversammlung
  4. Beschlussfassung (oft qualifizierte Mehrheit erforderlich)
  5. Schriftliche Genehmigung abwarten

Planung der Badsanierung in der Münchner Eigentumswohnung

Eine vorausschauende Planung ist in dicht besiedelten Münchner Vierteln besonders wichtig. Lärm, Materialanlieferung, Parkplatzknappheit und Aufzugsnutzung müssen koordiniert werden.

a) Schrittweise zur erfolgreichen Badmodernisierung

Phase Inhalt Zeitrahmen
1. Erstkontakt & Zielklärung Wünsche, Budgetrahmen, WEG-Situation 1–2 Wochen
2. Rechtliche Prüfung Teilungserklärung, Hausordnung, WEG-Anforderungen 1–2 Wochen
3. Budget festlegen Gesamtkosten, Reserven, Finanzierung 1 Woche
4. Aufmaß vor Ort Objektbesichtigung durch Fachfirma, Bestandsaufnahme & Technikcheck inkl. Dokumentation 30 – 60 min.
5. Beratung und technische Planung Beratung und Bemusterung im Showroom, Materialauswahl, 3D-Badplanung, technische Detailklärung 1 – 3 Stunden
5. Angebot Festpreis-Angebot nach Ortsbesichtigung & Beratung 2–3 Wochen
6. WEG-Genehmigung Falls erforderlich: Antrag und Beschluss 1–3 Monate
7. Terminierung Materialbestellung, Handwerkerkoordination 2–4 Wochen

Wichtig: In München sind Handwerker und Materialien oft lange im Voraus ausgebucht. Planen Sie einen Vorlauf von 3 bis 6 Monaten realistisch ein.

Die Hans Schramm GmbH bietet eine 3D-Badplanung im eigenen Showroom in München an – inklusive Material- und Produktberatung, damit Sie sich Ihre Vorstellung vorab visualisieren können.

b) Checkliste für ETW-Badplanung

Rechtliche Grundlagen prüfen:

  • Teilungserklärung und Gemeinschaftsordnung durchsehen
  • Hausordnung (Ruhezeiten, Aufzugsnutzung) beachten
  • Statik bei Grundrissänderungen klären
  • Leitungsführung und Lüftungssituation analysieren
  • Schallschutzanforderungen in Altbauten berücksichtigen

Budgetrahmen definieren:

Qualitätsstufe Typische Kosten (5-10 m²)
Standard 30.000 – 35.000 €
Komfort 38.000 – 45.000 €
Premium ab 45.000 €

Prioritätenliste erstellen:

  • Design (z.B. Münchner „Hotelbad”-Look mit großformatigen Fliesen)
  • Stauraum und Funktionalität
  • Barrierefreiheit und altersgerechtes Wohnen
  • Energieeffizienz (wassersparende Armaturen, effiziente Heizung)

Tipp: Lassen Sie vor einem verbindlichen Angebot den Umfang und die technischen Rahmenbedingungen in einem Vor-Ort-Termin klären. Ein transparentes Pauschalangebot auf Basis von Aufmaß und abgestimmtem Leistungsumfang schafft Planbarkeit.

c) Typischer Zeitplan: Von der Idee bis zum fertigen Bad

Ein realistischer Zeitrahmen für eine Badsanierung in einer Münchner Eigentumswohnung:

Vorbereitungsphase:

  • Konzept & Angebote: 1-2 Monate
  • WEG-Genehmigung (falls nötig): 1-3 Monate
  • Materialvorlauf: 2-4 Wochen

Bauphase (15-20 Werktage):

Arbeitsschritt Dauer
Demontage & Entsorgung 1-2 Tage
Rohinstallation (Sanitär, Heizung, Elektro) 3-4 Tage
Trockenbau 1-2 Tage
Estrich, Abdichtung, Trocknung 2-3 Tage
Maurer- und Verputzarbeiten 2-3 Tage
Fliesen & Oberflächen 3-4 Tage
Spachtel-, Schleif- und Malerarbeiten 1-2 Tage
Endmontage & Inbetriebnahme 1-2 Tage

Praktischer Hinweis: Während der Sanierung in kleinen Münchner Wohnungen sollten Sie eine Ersatzlösung organisieren – etwa die Nutzung eines Gäste-WCs im Haus, eine mobile Dusche oder die Abstimmung mit Nachbarn.

Planen Sie die Erneuerung möglichst außerhalb von Ferienzeiten oder Prüfungszeiten (Universität München), um Konflikte mit der Nachbarschaft zu minimieren.


Technik, Design & Energieeffizienz im ETW-Bad

Moderne Badgestaltung in München folgt klaren Trends: großformatige Fliesen, fugenarme Lösungen, Walk-In-Duschen und integrierte Beleuchtung prägen den aktuellen Münchner Stil. Doch im Mehrfamilienhaus muss jede technische Änderung auch auf Schall- und Brandschutz sowie Energieeffizienz geprüft werden.

a) Lösungen für innenliegende Bäder

Viele Münchner Eigentumswohnungen verfügen über fensterlose Bäder. Hier sind spezielle Lösungen gefragt:

  • Leistungsstarke Entlüftung über bestehende Schächte
  • Luftentfeuchter zur Schimmelvermeidung
  • Geruchsabsaugende WC-Systeme
  • Feuchtraumgeeignete LED-Beleuchtung

b) Barrierefreies & altersgerechtes Bad in der Eigentumswohnung

Barrierefreie Bäder sind in Münchner ETWs stark nachgefragt – nicht nur bei älteren Eigentümern. Sie steigern den Wiederverkaufswert und ermöglichen langfristiges Wohnen in der eigenen Wohnung.

Typische Maßnahmen:

  • Bodengleiche Dusche mit Gefälle zum Ablauf
  • Rutschhemmende Fliesen (Bewertungsgruppe B oder höher)
  • Haltegriffe an Dusche, WC und Waschtisch
  • Unterfahrbarer Waschtisch für Rollstuhlnutzung
  • Erhöhte WC-Sitzhöhe (ca. 46–48 cm)
  • Ausreichend Bewegungsflächen (mind. 120 x 120 cm)

Rechtliche Privilegierung: Barrierefreie Umbauten sind nach dem WEG privilegiert. Die Gemeinschaft muss solche Veränderungen in der Regel dulden, sofern sie rückbaubar sind und das Gemeinschaftseigentum nicht erheblich beeinträchtigt wird.

Fördermöglichkeiten:

  • KfW-Programm 455-B „Altersgerecht Umbauen” (Zuschuss)
  • Pflegekasse bei Vorliegen eines Pflegegrads (bis zu 4.000 € Zuschuss)
  • Ggf. kommunale Programme in München

Praxisbeispiel München-Haidhausen: Für ein älteres Ehepaar wurde ein 8 m² Bad in einer Altbau-ETW umgebaut. Die Badewanne wich einer bodengleichen Dusche mit Klappsitz, Haltegriffe wurden installiert und das WC erhöht. Die Kosten wurden teilweise durch die Pflegekasse bezuschusst.

Das Bild zeigt ein barrierefreies Badezimmer mit einer bodengleichen Dusche, die mit Haltegriffen ausgestattet ist. Diese moderne Gestaltung ermöglicht es Wohnungseigentümern, die Anforderungen an eine komfortable und sichere Badrenovierung zu erfüllen.

c) Heizung, Warmwasser & Wärmepumpe im Bad

Die Modernisierung der Heizungstechnik in einer WEG hat direkte Auswirkungen auf Ihr Bad. Bei einem Umstieg auf eine Wärmepumpe oder Fernwärme ändern sich oft die Vorlauftemperaturen, was die Auslegung von Heizkörpern beeinflusst.

Bei der Badsanierung beachten:

  • Neue Badheizkörper/Handtuchheizkörper passend zur künftigen Heiztechnik planen
  • Thermostatventile für effiziente Regelung einbauen
  • Warmwasserleitungen im Schacht gut dämmen
  • Wassersparende Duschköpfe und Armaturen wählen

Die Hans Schramm GmbH bietet sowohl Badsanierung als auch Heizungsmodernisierung und Wärmepumpeninstallation aus einer Hand an – ein entscheidender Vorteil für die Koordination beider Bereiche.


Kosten der Badsanierung in der Eigentumswohnung (München)

Die Handwerkerkosten in der Metropolregion München liegen deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt. Dies ist bei der Budgetplanung unbedingt zu berücksichtigen.

a) Orientierungswerte für Münchner ETW-Bäder

Badgröße Ausstattung Gesamtkosten (ca.)
4-5 m² Standard 30.000 – 32.000 €
6 m² Standard bis Komfort 35.000 – 43.000 €
8 m² Komfort 45.000 – 50.000 €
10+ m² Premium ab 50.000 €

Kostenverteilung typischerweise:

  • Handwerkerleistungen: ca. 60–70 %
  • Material und Ausstattung: ca. 30–40 %

b) Kostenfaktoren im Überblick

Die wichtigsten Kostentreiber bei einer Badsanierung in der Eigentumswohnung:

Bausubstanz und Lage:

  • Altbausanierungen (Gründerzeit, Holzbalkendecken, schiefe Wände) sind aufwendiger
  • Enge Treppenhäuser ohne Aufzug erschweren Materialtransport
  • Begrenzte Lagerflächen in der Münchner Innenstadt erhöhen den logistischen Aufwand

Umfang der Arbeiten:

  • Anzahl der beteiligten Gewerke (Sanitär, Heizung, Elektro, Trockenbau, Fliesen)
  • Eingriff in Leitungen vs. reine Oberflächensanierung
  • Grundrissänderungen erfordern zusätzliche Gewerke

Materialqualität:

  • Großformatige Feinsteinzeugfliesen vs. Standardfliesen
  • Markenarmaturen vs. Baumarktware
  • Designsanitärobjekte vs. Standardprodukte

Empfehlung: Planen Sie 10–15 % Reserve im Budget für Unvorhergesehenes ein – marode Leitungen, versteckte Feuchtigkeit oder Schimmel können zusätzliche Kosten verursachen.

Lassen Sie sich in der Angebotsphase mehrere Varianten (Basis/Komfort/Premium) kalkulieren, um Entscheidungsspielraum zu haben. Die Hans Schramm GmbH erstellt nach Ortsbesichtigung ein verbindliches Festpreis-Angebot.

c) Finanzierung, Steuerbonus & Förderung

Finanzierungswege:

  • Eigenkapital
  • Modernisierungskredit
  • Aufstockung bestehender Baufinanzierung

Steuerersparnis durch Handwerkerleistungen: Bei Eigennutzung können Sie 20 % der Lohnkosten (maximal 1.200 € pro Jahr) direkt von der Steuerschuld abziehen.

Voraussetzungen für die Steuererklärung:

  • Rechnung mit getrennt ausgewiesenen Lohnkosten
  • Unbare Zahlung (Überweisung, keine Barzahlung)
  • Leistung in der selbstgenutzten Wohnung

Förderprogramme:

  • KfW-Förderung für altersgerechten Umbau (barrierefreies Bad)
  • BAFA-Förderung bei energetischen Maßnahmen (wenn Gebäudetechnik betroffen)
  • Ggf. Landes- oder Kommunalprogramme in Bayern/München

Wichtig: Förderanträge müssen vor Beginn der Badsanierung gestellt werden. Lassen Sie sich hierzu im Vorfeld beraten – die Hans Schramm GmbH unterstützt Sie dabei.


Umsetzung: Ablauf, Nachbarschaft & Qualitätssicherung

Eine sauber organisierte Baustelle ist in der Münchner Eigentumswohnung entscheidend für einen stressfreien Ablauf. Als Mieter in einem Mehrfamilienhaus kennen viele das Problem lauter Renovierungsarbeiten – als Eigentümer sollten Sie hier mit gutem Beispiel vorangehen.

a) Professionelle Baustellenorganisation

Ein koordinierender Fachbetrieb übernimmt:

  • Steuerung aller Gewerke und Terminabstimmung
  • Kommunikation mit Hausverwaltung und Nachbarn
  • Schutzmaßnahmen im Treppenhaus und Aufzug
  • Geregelte Entsorgung über Container/Entsorgungsbetriebe
  • Einhaltung der Ruhezeiten gemäß Hausordnung

Qualitätssicherung:

  • Abnahme mit Protokoll
  • Dichtigkeits- und Funktionsprüfungen (Druckprobe, Duschprobe, Gefälle)
  • Kontrolle der Silikonfugen
  • Fotodokumentation verdeckter Leitungen

b) Kommunikation mit Hausverwaltung & Nachbarn

Praktische Tipps:

  1. Schriftliche Information an Hausverwaltung: Zeitraum, Umfang, beteiligter Fachbetrieb mit Kontaktdaten
  2. Aushang im Treppenhaus: Sanierungszeitraum, Arbeitszeiten (z. B. 8–17 Uhr), Ansprechpartner
  3. Aufzugsnutzung ankündigen: Materialtransport und kurzfristige Sperrungen rechtzeitig mitteilen
  4. Direkte Nachbarabsprache: Kritische Phasen (Bohr- und Stemmarbeiten) mit den Bewohnern über, unter und neben Ihrer Wohnung abstimmen

Die Hans Schramm GmbH übernimmt auf Wunsch die Abstimmung mit Hausverwaltung und Nachbarn und stellt detaillierte Ablaufpläne bereit.

c) Warum ein Münchner Fachbetrieb „aus einer Hand” sinnvoll ist

Die Vorteile auf einen Blick:

Aspekt Vorteil
Koordination Ein Ansprechpartner für alle Gewerke
Lokale Erfahrung Kenntnis Münchner WEG-Strukturen und Altbausubstanz
Termintreue Feste Bauzeiten durch abgestimmte Planung
Gewährleistung Dokumentierte Ausführung für Verkauf/Versicherung
Notdienst Schnelle Hilfe bei späteren Problemen

Leistungen der Hans Schramm GmbH:

  • Persönliche Beratung im Showroom
  • 3D-Badplanung zur Visualisierung
  • Sanitär, Heizung, Elektro und Fliesen aus einer Hand
  • Festpreis-Garantie für Budgetsicherheit
  • Notdienst bei späteren Problemen

Vergleichen Sie Angebote nicht nur nach Preis, sondern nach Leistungsumfang, Garantien und Referenzen. Über 30.000 private Stammkunden und mehr als 500 Hausverwaltungen vertrauen bereits auf die Erfahrung der Hans Schramm GmbH.


Häufig gestellte Fragen

– Darf ich mein Bad in der Münchner Eigentumswohnung komplett ohne Zustimmung der WEG sanieren?

Eine oberflächliche Modernisierung – also der Austausch von Fliesen, Sanitärobjekten, Armaturen und Badmöbeln – ist in der Regel ohne Genehmigung möglich, da diese Teile zum Sondereigentum gehören. Sobald Sie jedoch in Leitungen eingreifen, den Estrich verändern oder tragende Wände berühren, benötigen Sie einen Beschluss der Eigentümerversammlung. Bei Unsicherheit empfehlen wir eine schriftliche Rücksprache mit Ihrer Hausverwaltung vor Auftragserteilung.

– Wie lange bin ich in meiner ETW in München ohne Bad, wenn ich komplett saniere?

Bei einer professionell geplanten Komplettsanierung sollten Sie mit 10 bis 16 Werktagen Bauzeit rechnen, plus einige Tage Trocknung für Abdichtung und Estrich. In dieser Zeit können Sie auf ein Gäste-WC im Haus ausweichen, eine mobile Dusche nutzen oder – bei guter Nachbarschaft – kurzfristig deren Bad mitbenutzen. Viele Eigentümer legen die Sanierung bewusst in ihren Urlaub.

– Was passiert, wenn während der Badsanierung alte Leitungen oder Feuchtigkeitsschäden entdeckt werden?

Werden bei den Arbeiten marode Leitungen oder Schäden am Gemeinschaftseigentum entdeckt, sollten Sie umgehend die Hausverwaltung und gegebenenfalls Ihre Versicherung informieren. Die Instandhaltung von Steigleitungen liegt in der Verantwortung der WEG. Ein erfahrener Fachbetrieb wie die Hans Schramm GmbH kann diese Fälle flexibel in die Sanierung integrieren und bei der Abstimmung mit der Gemeinschaft unterstützen.

– Kann ich Badsanierung und Heizungsmodernisierung in meiner WEG in München kombinieren?

Ja, das ist sogar besonders sinnvoll. Wenn Ihre WEG eine zentrale Heizungsmodernisierung plant – etwa den Umstieg auf Wärmepumpe oder Fernwärme – können Sie Ihre Badsanierung optimal darauf abstimmen. Die Hans Schramm GmbH plant und koordiniert beide Bereiche aus einer Hand, sodass neue Heizkörper und Warmwasseranschlüsse von Anfang an zur künftigen Technik passen.

– Lohnt sich eine hochwertige Badsanierung für den Wiederverkauf meiner Eigentumswohnung in München?

Definitiv. In begehrten Münchner Lagen wie Schwabing, Glockenbach, Lehel oder Haidhausen gilt ein modernes, hochwertiges Bad als starkes Verkaufsargument. Studien zeigen, dass eine zeitgemäße Badgestaltung den Kaufpreis um 5–10 % steigern kann. Auch die Vermietbarkeit verbessert sich erheblich – ein Unterschied, der sich gerade auf dem angespannten Münchner Wohnungsmarkt auszahlt.


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