Altes Bad aufwerten – typisch München: wenig Platz, viel Potenzial
Viele Badezimmer in Münchner Mietwohnungen stammen aus den 50er- bis 80er-Jahren oder sind typische Altbaubäder: klein, funktional, oft etwas in die Jahre gekommen.
Die gute Nachricht: Für eine spürbare Verbesserung braucht es nicht zwingend eine Renovierung oder Sanierung. Schon kleine Tricks und einfache Mittel können wahre Wunder bewirken und das Bad moderner, heller und angenehmer wirken lassen.
Entscheidend ist, das vorhandene Bad nicht als Problem zu sehen, sondern als Basis, die man mit überschaubarem Aufwand deutlich aufwerten kann.
Optische Veränderungen mit großer Wirkung
a) Farben gezielt einsetzen
Farben sind einer der schnellsten Hebel, um ein Badezimmer zu verändern.
Neue Handtücher, Duschvorhänge oder Badematten setzen sofort Akzente
Helle, ruhige Farben wie Beige, Beigetöne oder Grau wirken zeitlos und schaffen eine natürliche, entspannte Atmosphäre
Dunkle oder kräftige Farben funktionieren gut als gezielte Highlights
Wandfarben und feuchtraumgeeignete Tapeten sind für die Wände oberhalb des Fliesenspiegels meist erlaubt und bieten zusätzliche Möglichkeiten für die individuelle Wandgestaltung.
Gerade in älteren Bädern mit auffälligen Fliesen hilft es, mit Textilien und Accessoires ein stimmiges Gesamtbild zu schaffen.
b) Fliesen und Fugen auffrischen
Alte Fliesen müssen nicht zwangsläufig ausgetauscht werden.
Mögliche Maßnahmen:
gründliche Reinigung der Fugen
punktuelles Erneuern von Silikonfugen
Einsatz von Fliesenstickern oder -farbe
Überkleben der Fliesen mit speziellen Fliesenaufklebern oder Klebefolien für einen neuen Look
Fliesenaufkleber und Klebefolien sind besonders einfach anzubringen und bieten eine schnelle, kostengünstige Möglichkeit, das Erscheinungsbild des Badezimmers zu verändern. Fliesen können auch mit speziellen Lacken überstrichen werden, was eine dauerhaftere Lösung darstellt, jedoch die Zustimmung des Vermieters erfordert.
Das Ergebnis: Das Bad wirkt gepflegter und deutlich moderner, ohne bauliche Eingriffe.
c) Armaturen und Details austauschen
Kleine Elemente haben oft eine große Wirkung. Der Austausch von Armaturen wie Wasserhähnen und Duschköpfen ist mit einfachen Mitteln und ohne handwerkliche Vorkenntnisse möglich und verleiht dem Bad neuen Glanz. Auch ein moderner, wassersparender Duschkopf kann das Duscherlebnis verbessern und individuell nach Geschmack und Vorlieben ausgewählt werden. Die Badewanne als Objekt lässt sich durch neue Armaturen oder einen neuen Duschkopf optisch und funktional aufwerten. Ein hochwertiger neuer Toilettendeckel sorgt für mehr Hygiene und Komfort. Einheitliche Griffe und Accessoires runden das Gesamtbild ab.
Diese Maßnahmen sind vergleichsweise einfach umzusetzen und verändern das Gesamtbild sofort.
Dekoration: Persönlichkeit statt Standardbad
Gerade in Mietwohnungen macht Dekoration den Unterschied zwischen „funktional“ und „wohnlich“. Bei der Dekoration sollte vor allem an all das gedacht werden, was zur Wohlfühlatmosphäre beiträgt – von der Beleuchtung bis zur Farbgestaltung. Badezimmerpflanzen sind eine tolle Möglichkeit, leere Ecken zu verschönern und lebendige Akzente zu setzen, solange sie in der Nähe eines Fensters stehen.
Typische Elemente:
schlichte Seifenspender
Tabletts mit Kerzen
gerahmte Spiegel
abgestimmte Textilien
Wichtig ist weniger die Menge, sondern ein stimmiges Gesamtbild.
Pflanzen im Badezimmer
Pflanzen bringen Leben in oft sterile Räume. Achten Sie darauf, dass Badezimmerpflanzen ausreichend Tageslicht bekommen und am besten in Fensternähe platziert werden.
Geeignet sind zum Beispiel:
Einblätter oder Schusterpalmen eignen sich auch für dunklere Bäder. Farne und Einblätter gedeihen besonders gut im feuchten Badklima und bringen Frische in den Raum.
Farne oder Monstera bei mehr Licht
In fensterlosen Bädern können Pflanzenlampen helfen.
– Licht bewusst nutzen
Gerade in Münchner Altbau- oder innenliegenden Bädern ist Licht ein entscheidender Faktor. Verschiedene Lichtquellen wie Spiegelbeleuchtung, LED-Lichtschlangen oder Kerzen sorgen für gedämpftes Licht und eine entspannte Atmosphäre. Achten Sie bei der Auswahl jeder Lichtquelle darauf, dass sie die passende IP-Schutzklasse für Feuchträume besitzt.
Sinnvolle Maßnahmen:
zusätzliche Lichtquellen statt nur einer Deckenlampe
warmes, angenehmes Licht für mehr Wohnlichkeit
Spiegel zur Reflexion und Vergrößerung des Raums
Kerzenlicht schafft eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre und kann Stress reduzieren – oft übertrifft es sogar die beste Deckenbeleuchtung
Schon kleine Anpassungen machen das Bad deutlich heller und freundlicher.
Mehr Ordnung = besseres Raumgefühl
In kleinen Bädern fällt Unordnung besonders stark auf.
– Stauraum clever nutzen
schwebende Regale
Haken an Wänden oder Türen
Nutzung von Nischen und Ecken
Das schafft Platz, ohne den Raum zu überladen.
– Flexible Lösungen für kleine Räume
schmale Rollwagen
Körbe für offene Aufbewahrung
multifunktionale Möbel
Gerade in kompakten Münchner Bädern ist Flexibilität ein klarer Vorteil.
Kleine Maßnahmen, große Wirkung
Oft sind es die Details, die den Unterschied machen: Mit wenigen Handgriffen und einfachen Tipps gibt es viele Möglichkeiten, ein altes Bad in einer Mietwohnung zu verschönern – manchmal bewirken schon kleine Veränderungen wahre Wunder.
neuer Duschvorhang
aufgeräumte Flächen
abgestimmte Farben
weniger sichtbare Alltagsgegenstände
Auch einfache DIY-Ideen können helfen:
alte Gefäße als Aufbewahrung nutzen
kleine Dekoelemente selbst gestalten
Das Ziel ist kein perfekt designtes Bad, sondern ein Raum, in dem man sich gerne aufhält.
– Was in der Mietwohnung erlaubt ist
Grundsätzlich gilt:
Alles, was sich rückstandslos entfernen lässt, ist unproblematisch
Bei größeren Veränderungen sollte immer der Vermieter einbezogen werden
Typische erlaubte Maßnahmen:
Dekoration
Textilien
mobile Möbel
kleinere austauschbare Elemente
Wann ein Fachbetrieb sinnvoll ist
Auch wenn es hier um reine Verschönerung geht, gibt es Situationen, in denen sich professionelle Unterstützung lohnt – etwa wenn mehrere Maßnahmen kombiniert werden oder das Ergebnis besonders hochwertig wirken soll.
Ein Fachbetrieb kann zudem bei der Auswahl geeigneter Materialien für das Badezimmer beraten und dabei auf die jeweiligen Materialeigenschaften eingehen, um Ästhetik, Funktionalität und Reparaturmöglichkeiten optimal abzustimmen.
Die Hans Schramm GmbH kennt die typischen Gegebenheiten in Münchner Wohnungen sehr genau – von kleinen Altbaubädern bis zu kompakten Grundrissen aus den Nachkriegsjahren. Gerade bei abgestimmten Lösungen aus Gestaltung und Funktion kann das den Unterschied machen.
Häufige Fragen
– Wie kann ich mein Bad schnell verschönern?
Am schnellsten wirken neue Textilien, bessere Beleuchtung und aufgeräumte Flächen.
– Was darf ich als Mieter verändern?
Alles, was sich beim Auszug wieder zurückbauen lässt – z. B. Deko, Möbel oder austauschbare Elemente.
– Wann muss der Vermieter aktiv werden?
Wenn das Bad nicht mehr funktionstüchtig ist oder gravierende Mängel vorliegen.