Das sogenannte Vaillant Paket 2345/6 wird mit einer Gas-Brennwerttherme und einer Regelung in Verbindung gebracht. Vor einem Kauf ist jedoch entscheidend, die vollständige Artikelnummer, den aktuellen Produktstatus und den tatsächlichen Lieferumfang zu prüfen. Ähnliche Modellbezeichnungen können zu unterschiedlichen Gerätegenerationen gehören; auch Regler, Speicher und Zubehör sind nicht automatisch miteinander kompatibel.
exakte Vaillant-Artikelnummern aller Komponenten,
aktuelle Herstellerdatenblätter und Installationsanleitungen,
Nennwärmeleistungsbereich des konkreten Geräts,
Gasart und gegebenenfalls erforderlicher Umrüstsatz,
Art und Größe des Warmwasserspeichers,
enthaltene Regelung, Fühler, Abgas- und Anschlusskomponenten,
Garantiebedingungen und notwendige Registrierung,
Ersatzteil- und Servicestatus.
Eine Paketbezeichnung des Händlers ersetzt diese Angaben nicht. Auch Begriffe wie „Komplett-Set“ sollten nur verwendet werden, wenn genau aufgelistet wird, was enthalten ist und welche bauseitigen Leistungen zusätzlich anfallen.

Vaillant führt die aktuelle Systemregelung unter der Bezeichnung sensoCOMFORT. Daneben existieren ältere Bezeichnungen wie multiMATIC VRC 700/6. Deshalb muss bei „VRC 720/6“ das Originaldatenblatt des angebotenen Artikels vorliegen. Nur daraus ergibt sich, welche Wärmeerzeuger, Warmwasserfunktionen, Heizkreise und Erweiterungsmodule unterstützt werden.
Die Auswahl einer Gastherme darf nicht nach einer pauschalen Quadratmeterangabe erfolgen. Maßgeblich sind Heizlast, Warmwasserbedarf, erforderliche Vorlauftemperatur, Modulationsbereich und Abgassystem. Ein überdimensioniertes Gerät kann häufig takten; ein zu kleines Gerät deckt Spitzenlasten oder Warmwasserbedarf möglicherweise nicht. Vor dem Austausch sollte daher eine Heizlastberechnung beziehungsweise eine belastbare Bestandsaufnahme erfolgen.
Eine Gasheizung kann 2026 nicht allein als gewöhnlicher Eins-zu-eins-Ersatz betrachtet werden. Das Gebäudeenergiegesetz beziehungsweise das verkündete Gebäudemodernisierungsgesetz enthält je nach Gebäude, Einbauzeitpunkt und kommunaler Wärmeplanung Vorgaben und Übergangsregeln. Hinzu kommen Anforderungen an Beratung und den schrittweise steigenden Einsatz erneuerbarer Brennstoffe. Künftige Brennstoffpreise und CO2-Kosten sind wirtschaftliche Risiken.
Wer heute investiert, sollte deshalb mindestens eine Wärmepumpe, eine hybride Lösung oder einen Anschluss an ein Wärmenetz vergleichend prüfen. Im Raum München gehören dazu Heizlast, Netzsituation, Schall, Aufstellflächen und die langfristigen Vollkosten.
Ein Angebot sollte das Gerät und sämtliche Nebenleistungen getrennt ausweisen: Demontage, Hydraulik, Abgasführung, Elektroarbeiten, Kondensatablauf, Speicher, Regelung, Inbetriebnahme, hydraulischer Abgleich und Dokumentation. Garantieversprechen gelten nur nach den jeweils aktuellen Bedingungen des Herstellers oder des anbietenden Betriebs.
Beim „Vaillant Paket 2345/6“ ist nicht der werbliche Paketname entscheidend, sondern die eindeutig belegte Komponentenkombination. Hans Schramm sollte das Set erst anbieten oder beschreiben, wenn aktuelle Artikelnummern, Datenblätter, Lieferumfang und Garantiebedingungen vorliegen. Parallel ist zu prüfen, ob eine Gasheizung für das konkrete Gebäude rechtlich und über ihre Lebensdauer wirtschaftlich sinnvoll ist.
Das lässt sich anhand aktuell öffentlich auffindbarer offizieller deutscher Produktseiten nicht belastbar bestätigen. Vor dem Kauf sind Artikelnummer und Herstellerunterlagen erforderlich.
Nur eine schriftliche Stückliste schafft Klarheit. Abgas-, Anschluss-, Elektro- und Montageleistungen können zusätzlich nötig sein.
Garantieumfang und Voraussetzungen müssen den zum Kaufzeitpunkt gültigen Bedingungen entnommen werden. Eine Wartung allein begründet nicht automatisch einen bestimmten Anspruch.