Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Eine Doppelhaushälfte in München-Solln, Baujahr 1964, mit 110 bis 130 m² Wohnfläche. Im Keller lagern noch die Skiausrüstungen aus den 80er-Jahren, und der kleine Garten ist über die Jahrzehnte zu einer grünen Oase herangewachsen. Die Lage ist hervorragend, die Substanz solide – doch das Domizil entspricht längst nicht mehr den heutigen Bedürfnissen einer Familie.
Charakteristische Merkmale dieser Bauepoche:
Typische Raumaufteilung im „Vorher“-Zustand:
Bestand und Materialien:
Ziel der Münchner Familie – zwei Erwachsene mit zwei Kindern – ist klar: mehr Tageslicht, ein offener Wohn-Ess-Kochbereich, ein modernes Bad als Wellnessoase und deutlich geringere Heizkosten – und das alles, ohne den typischen Sixties-Charme vollständig aufzugeben.
Der Umbau eines Einfamilienhauses oder Reihenhauses aus den 60er-Jahren erfordert keine radikalen Veränderungen. Oft genügen gezielte Eingriffe, um den Grundriss an moderne Wohnbedürfnisse anzupassen.
Erdgeschoss – vorher:
Erdgeschoss – nachher:
Treppenhaus:
Obergeschoss:
Keller:
Dieser Überblick zeigt die wesentlichen technischen Maßnahmen, die ein 60er-Jahre-Haus auf den aktuellen Stand der Technik bringen. Der Fokus liegt dabei auf den Kernkompetenzen von Schramm: Heizung, Sanitär, Elektro, Bad und Energieeffizienz.
Vor Beginn der Sanierung sollten Prüfungen auf Asbest (z. B. in alten Vinylböden oder Fassadenplatten) sowie auf PCB in Fugenmassen erfolgen. Schramm unterstützt bei der Koordination spezialisierter Fachfirmen für die fachgerechte Entsorgung.
Ergebnis: Das Haus erreicht – je nach Umfang der Maßnahmen – eine deutlich bessere Effizienzklasse. Heizkosten und CO₂-Ausstoß sinken spürbar – gerade in München mit hohen Energiekosten ein wichtiger Faktor für den Werterhalt der Immobilie.
Die Verwandlung im Inneren ist oft der emotionalste Teil einer Renovierung. Hier wird aus dem Bild eines veralteten Hauses ein modernes Zuhause, das dennoch seine Geschichte erzählt.
Vorher | Nachher |
|---|---|
Teppich und Linoleum | Eichenparkett in Landhausdielenoptik im Wohnbereich |
Verschiedene Beläge pro Raum | Großformatige Feinsteinzeugfliesen in Eingang, Küche und Bad |
Sichtbare Übergänge | Durchlaufende Beläge für mehr Großzügigkeit |
Die Lösung für einen authentischen Charakter: Erhalt einzelner originaler Elemente wie Stäbchenparkett in einem Zimmer oder ein aufgearbeiteter Holzhandlauf, kombiniert mit moderner Einrichtung. So bleibt der 60er-Jahre-Charme dezent spürbar, ohne altmodisch zu wirken.
Die Badsanierung zeigt exemplarisch, was ein Komplettbad aus einer Hand bei Schramm bedeutet. Hier greifen alle Gewerke ineinander – von der Planung bis zur letzten Fuge.
Element | Ausführung |
|---|---|
Dusche | Bodengleich mit Glasabtrennung |
Fliesen | Großformat 60 x 120 cm |
WC | Wandhängend mit leiser Spültechnik |
Waschtisch | Breit mit Unterschrank und beleuchtetem Spiegelschrank |
Nischen | Integriert für Duschprodukte |
Im Showroom in München plant Schramm das neue Bad mit 3D-Visualisierung. So wird das „Vorher-Nachher“ für Sie schon vor Baubeginn sichtbar – ein echter Vorteil bei der Entscheidungsfindung und eine Quelle für Inspirationen.
Die Küche ist bei 60er-Jahre-Häusern in München meist klein und vom Wohnraum getrennt. Durch den Umbau wird sie zum Herzstück des Hauses – ein Ort, an dem die Familie zusammenkommt.
Der Bodenbelag (Feinsteinzeug oder Parkett) verläuft von der Küche bis in den Wohnbereich durch. Diese Kontinuität erzeugt ein großzügigeres Raumgefühl. Die Übergänge werden sauber von den Schramm-Fachhandwerkern ausgeführt.
Das „Nachher“ wirkt deutlich heller, luftiger und offener – ohne den Charakter der Siedlung optisch zu sprengen. Für viele Münchner Reihen- und Doppelhaushälften ist diese Balance zwischen Modernisierung und Respekt vor dem Bestand der richtige Weg.
Die Architektur der 60er-Jahre hat in München ihre ganz eigenen Ausprägungen. Wer die Chancen und Risiken bei der Sanierung kennt, kann das Potenzial dieser Immobilien optimal ausschöpfen.
Viele 60er-Jahre-Häuser finden sich in etablierten Münchner Vierteln:
Diese Standorte bieten gut eingewachsene Gärten, ruhige Wohnstraßen und eine hervorragende Infrastruktur – ideale Voraussetzungen für den Kauf und die anschließende Modernisierung.
Bereich | Problem |
|---|---|
Balkonplatten | Wärmebrücken ohne thermische Trennung |
Fensterstürze | Ungedämmte Betonbauteile |
Rollladenkästen | Massive Wärmeverluste |
Dach | Fehlende oder zu dünne Dämmung |
Keller | Alte Abdichtungen, häufig Feuchtigkeit |
Die Vorteile überwiegen bei einer durchdachten Planung:
Schramm kennt aufgrund seiner regionalen Erfahrung die typischen Münchner Problempunkte und berücksichtigt diese gezielt bei Planung und Ausführung. Bei komplexeren Vorhaben kann ein Architekt hinzugezogen werden.
Für eine umfassende Modernisierung eines 60er-Jahre-Reihenhauses (110–130 m²):
Leistungsumfang | Richtwert für 110qm |
|---|---|
Basismodernisierung | bis ca. 120.000 € |
Gehobener Standard | bis ca. 160.000 € |
Premiumausstattung | ab 160.000 € |
Inklusive Bad, Heizung, Elektro, Böden und Innenausbau – abhängig vom Ausstattungsstandard und den vorhandenen Mängeln.
Schramm unterstützt bei der Vorbereitung der erforderlichen Unterlagen und arbeitet auf Wunsch mit zertifizierten Energieberatern zusammen.
Phase | Dauer |
|---|---|
Planung und Vorbereitung | 4–8 Wochen |
Dach und Fassade | 3–4 Wochen |
Haustechnik | 4–6 Wochen |
Innenausbau | 6–8 Wochen |
Gesamt | 3–6 Monate |
Je nach Umfang der Maßnahmen und je davon, ob im bewohnten Zustand gearbeitet wird.
Schramm arbeitet mit transparenten Angeboten und klar definierten Leistungsumfängen. So vermeiden Sie Überraschungen im Budget und behalten jederzeit die Kontrolle über Ihr Projekt.
60er-Jahre-Häuser in München sind durch ihre Lage und Grundstruktur oft ideal für eine umfassende Modernisierung geeignet. Die Ideen und Tipps in diesem Artikel zeigen: Mit gezielten Maßnahmen lässt sich aus einem veralteten Zweifamilienhaus oder Bungalow ein modernes Zuhause schaffen, das den Bedürfnissen einer heutigen Familie entspricht.
Der Wert der Immobilie steigt durch energetische Sanierung, neue Haustechnik und moderne Grundrisse langfristig deutlich – ein entscheidender Vorteil auf dem Münchner Immobilienmarkt. Gleichzeitig sinken die laufenden Kosten für Heizung und Energie.
Als Münchner Meisterbetrieb deckt die Hans Schramm GmbH alle Schritte ab: von der 3D-Badplanung über die Heizungsmodernisierung bis zur kompletten Elektroinstallation. Über 120 Jahre Erfahrung und mehr als 50 eigene Fachhandwerker garantieren Qualität und Verlässlichkeit.
Starten Sie jetzt Ihr persönliches Vorher-Nachher-Projekt: Vereinbaren Sie einen Beratungstermin – im Showroom oder direkt in Ihrem 60er-Jahre-Haus in München. Senden Sie uns einfach eine E-Mail oder rufen Sie uns an. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen die Verwandlung Ihres Hauses zu planen.
In den meisten Münchner Lagen rechnet sich die Sanierung deutlich besser als ein Neubau. Der Grundstückswert bleibt erhalten, die solide Bausubstanz kann weitergenutzt werden und die Genehmigungsrisiken sind geringer. Ein Abriss ist in der Regel teurer, langwieriger und mit mehr bürokratischem Aufwand verbunden. Zudem gelten bei einem Neubau häufig strengere Auflagen hinsichtlich Bebauung und Gestaltung.
Alexander Lempke und andere Branchenkenner bestätigen: Die Sanierung ist in München meist die wirtschaftlichere Lösung.
Bei Teilmodernisierungen – etwa nur von Bad und Heizung – ist das Wohnen im Haus durchaus möglich. Bei einer Komplettsanierung mit Arbeiten am Dachgeschoss, an der Fassade und in allen Räumen empfiehlt sich jedoch ein Auszug für etwa drei bis sechs Monate.
Schramm plant die Abläufe entsprechend und stimmt die einzelnen Bauetappen so ab, dass Staub und Lärm möglichst minimiert werden. Unsere Projektleiter betonen zudem, dass eine offene Kommunikation über den Zeitplan entscheidend ist.
Eine gutachterliche Untersuchung durch zertifizierte Fachleute schafft Sicherheit. Typische Fundstellen für Asbest sind alte Bodenbeläge (z. B. Flexplatten), Spachtelmassen, Fassadenplatten sowie Baustoffe in Kellerbereichen. Auch PCB in Fugenmassen kommt bei Gebäuden dieser Bauepoche vor.
Schramm unterstützt bei der Organisation spezialisierter Fachfirmen und koordiniert die fachgerechte Entsorgung vor Beginn der eigentlichen Sanierungsarbeiten.
Im Innenbereich sind übliche Grundrissanpassungen, wie das Entfernen nicht tragender Wände, in der Regel genehmigungsfrei. Größere Eingriffe an der Fassade, am Dach oder ein Anbau können jedoch genehmigungspflichtig sein – insbesondere in Münchner Erhaltungssatzungsgebieten. Auch Veränderungen im Dachgeschoss oder eine deutliche Erweiterung der Wohnfläche erfordern meist eine Baugenehmigung.
Empfehlung: Klären Sie diese Fragen frühzeitig mit einem Architekten und dem zuständigen Bauamt, um Verzögerungen zu vermeiden.
Ja, ein individueller Sanierungsfahrplan hilft dabei, sinnvolle Etappen zu definieren. Eine bewährte Reihenfolge ist: Zuerst Heizung und Dach (Substanz und Energieeffizienz), anschließend Bäder und Elektro (Technik und Komfort) und schließlich Oberflächen und Ausstattung (Optik).
Schramm setzt solche Etappensanierungen regelmäßig in München um – so lassen sich die Kosten über einen längeren Zeitraum verteilen und das Thema Finanzierung wird deutlich entspannter.