Ein 30er-Jahre-Haus in München vereint historischen Charme mit solider Bausubstanz – doch die Wohnansprüche haben sich in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend gewandelt. Wer heute ein solches Haus erwirbt oder besitzt, steht vor der spannenden Aufgabe, Tradition und Moderne zu verbinden.
Die typischen Häuser der 30er-Jahre prägen bis heute viele Münchner Wohnviertel. In Stadtteilen wie Hadern, Solln, Obermenzing oder Laim finden sich zahlreiche Beispiele dieser Epoche: kompakte Grundrisse mit separater Küche, kleinen Bädern und schlichten Putzfassaden mit charakteristischen Sprossenfenstern.
Stellen Sie sich eine Doppelhaushälfte von 1936 in München-Obermenzing vor: 110 m² Wohnfläche, verteilt auf zwei Etagen, dazu ein unbeheizter Dachboden. Der alte Ölkessel stammt aus den 1980er-Jahren, die einfach verglasten Holzfenster lassen im Winter die Kälte herein, und das Ziegeldach wurde nie gedämmt.
| Bereich | Häufige Mängel |
|---|---|
| Wärmedämmung | Fehlend oder unzureichend an Fassade, Dach und Kellerdecke |
| Heizkosten | Überdurchschnittlich hoch durch ineffiziente Technik |
| Elektrik | Zu wenige Stromkreise, alte Leitungen, fehlende FI-Schutzschalter |
| Feuchtigkeit | Oft im Keller, manchmal auch an Außenwänden |
| Schallschutz | Hellhörige Innenwände, besonders bei Doppelhaushälften |
Die Grundrisse zeigen sich kleinteilig: getrennte kleine Zimmer, schmale Flure und ein winziges Bad von 4 bis 5 m² ohne bodengleiche Dusche. Die Küche liegt abgetrennt und dunkel an der Rückseite des Hauses.
Viele Münchner Käufer erwerben ein solches Haus wegen der Lage und des Charmes – doch beim ersten Betreten wird der Modernisierungsbedarf sofort sichtbar. Die dunklen Räume mit abgenutzten Fliesen zeigen deutlich: Hier ist eine umfassende Renovierung nötig, um das Potenzial zu entfalten.
Die Münchner Siedlungen der 1920er und 30er-Jahre entstanden in einer Zeit des architektonischen Umbruchs. Anders als die opulenten Gründerzeitbauten setzten die Bauherren dieser Epoche auf einfache, funktionale Bauweise. Stuck und Ornamente wichen klaren Linien und zweckmäßigen Grundrissen. Beispiele finden sich in Siedlungen in München-Neuhausen, Pasing oder den ruhigen Straßen von Obermenzing.
Die Wände und Decken wurden damals schlank ausgeführt, was heute zu Defiziten beim Schall- und Wärmeschutz führt. Besonders bei Doppelhaushälften zeigen sich die dünnen Trennwände als Schwachpunkt.
Moderne Familien wünschen sich offene Wohnküchen, großzügige Familienbäder, ein Homeoffice und ausreichend Stauraum. Das Ziel einer gelungenen Sanierung in München ist daher klar: Den Altbau-Charakter von außen erhalten, während innen Großzügigkeit, Licht und moderne Haustechnik einziehen.
Jede erfolgreiche Sanierung beginnt mit einer systematischen Analyse des Bestands. Bei einem 30er-Jahre-Haus – ob Baujahr 1934, 1936 oder 1938 – gilt es, folgende Aspekte zu prüfen:
Ein Blick in die Bauakten im Münchner Stadtarchiv kann wertvolle Hinweise auf ursprüngliche Grundrisse und spätere Umbauten liefern.
In München stehen manche 30er-Jahre-Häuser oder ganze Siedlungen unter Denkmalschutz. Vor geplanten Fassadenänderungen oder einem Fenstertausch sollten Sie das Referat für Stadtplanung und Bauordnung konsultieren. Diese Anforderungen sind wichtig, um später keine bösen Überraschungen zu erleben.
Als erfahrener Generalanbieter geht die Hans Schramm GmbH strukturiert vor:
Diese integrierte Herangehensweise ist wichtiger als Insellösungen. Sie optimiert Kosten und vermeidet spätere Doppelarbeiten.
Besonders für das neue Bad und die offene Wohnküche erstellt die Hans Schramm GmbH detaillierte 3D-Visualisierungen. So sehen Bauherren bereits vor Baubeginn, wie die Verwandlung ihres Hauses aussehen wird – ein echter Mehrwert bei der Entscheidungsfindung.
Der ursprüngliche Grundriss eines Münchner 30er-Jahre-Hauses folgt einem bekannten Muster: enger Flur, abgeschlossene Küche von etwa 8 m², getrenntes Esszimmer und kleines Wohnzimmer. Viele Türen, wenig Sichtachsen, kaum Platz für modernes Wohnen.
Bei einer typischen Kernsanierung wird ein tragender Wandabschnitt zwischen Küche und Esszimmer mit einem Stahlträger geöffnet. Das Ergebnis: ein L-förmiger Wohn-Ess-Kochbereich mit 35 bis 40 m² Fläche.
| Raum | Vorher | Nachher |
|---|---|---|
| Küche | 8 m², dunkel, abgetrennt | Teil des offenen Wohnbereichs |
| Esszimmer | 12 m², separater Raum | Integrierter Essbereich |
| Wohnzimmer | 18 m², wenig Licht | Großzügiger Wohnbereich mit Gartenbezug |
| Gäste-WC | Nicht vorhanden | Neu in ehemaliger Speisekammer, ca. 2 m² |
Die clevere Nutzung von Schiebetüren und maßgefertigten Einbauten schafft zusätzlichen Stauraum, ohne Wohnfläche zu opfern.
Im Obergeschoss entstehen durch das Zusammenlegen eines kleinen Bads und eines Abstellraums zeitgemäße Familienbäder von acht bis 10 m². Kinderzimmer werden durch geschickte Grundrissoptimierung vergrößert oder erhalten zumindest bessere Proportionen.
Der bisherige kalte Dachboden wird zur wertvollen Erweiterung: Ein zusätzliches Elternschlafzimmer mit Bad en Suite, ein Homeoffice oder Gästezimmer entstehen. Durch Gauben oder große Dachflächenfenster flutet Licht den neuen Wohnbereich – ein wesentlicher Teil der Vorher-Nachher-Transformation.
Die Bäder in Münchner Altbauten dieser Epoche präsentieren sich oft ernüchternd: kleine Grundflächen, hohe Wannen mit emaillierten Stahlfliesen sowie bräunliche oder mintfarbene Fliesen aus den 60er- oder 70er-Jahren. Veraltete Armaturen und ein Radiator unter dem Fenster komplettieren das Bild.
Die moderne Interpretation schafft ein völlig neues Raumgefühl:
Hochwertige Keramik, Armaturen in Chrom oder mattem Schwarz und die Kombination aus Holzoptik (Eiche oder Nussbaum) mit neutralen Wandfarben schaffen ein warmes, urbanes Ambiente. Die Wände erhalten einen frischen Look, der den Übergang vom Altbau zur modernen Wohnoase markiert.
Die Hans Schramm GmbH bietet Badsanierungen als Komplettpaket:
Die Festpreisgarantie und verbindliche Terminplanung geben Sicherheit. Im Showroom in München können Sie Fliesen, Sanitärobjekte und Armaturen live erleben – so treffen Sie Ihre Entscheidungen früh und sehen, wie Ihr Zuhause nach der Sanierung aussehen wird.
Viele 30er-Jahre-Häuser in München heizen noch mit alten Gas- oder Ölkesseln. Ungedämmte Heizungsrohre, Einzelheizkörper und fehlende kontrollierte Lüftung sind Standard. Der Energieausweis zeigt oft schlechte Klassen von E bis G – mit entsprechend hohen Heizkosten.
| Maßnahme | Wirkung |
|---|---|
| Dämmung der obersten Geschossdecke | Schnelle Amortisation, große Wirkung |
| Neue Fenster mit besserem U-Wert | Weniger Wärmeverlust, mehr Wohnkomfort |
| Dämmung der Kellerdecke | Warme Füße im Erdgeschoss |
| Optimierung der Heizflächen | Effizientere Wärmeverteilung |
Der Austausch des alten Ölkessels gegen eine Gas-Brennwerttherme bringt bereits deutliche Einsparungen. Wo möglich, empfiehlt sich jedoch die Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, kombiniert mit Flächenheizungen im Erdgeschoss und im Bad.
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) stellt bestimmte Anforderungen an die Heizungsmodernisierung. Gleichzeitig gibt es attraktive Förderprogramme über BAFA, KfW und die Stadt München für energetische Sanierung und Heizungstausch.
Die Hans Schramm GmbH plant und installiert nicht nur neue Heizungen inklusive Wärmepumpen, sondern führt auch den hydraulischen Abgleich durch und berät zur Effizienzoptimierung. Die Technik wird optimal auf Ihr Haus abgestimmt – damit Sie langfristig Energie und Kosten sparen.
Vorher-Zustand:
Nachher-Situation:
Alte Stahl- oder Gussrohre werden gegen moderne Kunststoff- oder Mehrschichtverbundrohre ausgetauscht. Die Steigleitungen werden neu geordnet, und auf Wunsch kann eine Wasseraufbereitung integriert werden.
Als Meisterbetrieb für Sanitär und Elektro übernimmt die Hans Schramm GmbH die Koordination aller Arbeiten. Gerade in den verwinkelten Grundrissen von 30er-Jahre-Häusern bringt diese Abstimmung erhebliche Vorteile: Leitungswege werden optimiert, Durchbrüche minimiert und Folgeschäden vermieden.
Unsere Empfehlung: Sanitär- und Elektroarbeiten nicht verschieben, sondern im Zuge der Badsanierung und Grundrissänderung vollständig erneuern. Das vermeidet spätere Aufbrüche und spart langfristig Geld.
Eine Doppelhaushälfte von 1935 mit ursprünglich 110 m² Wohnfläche. Nach der Komplettsanierung und dem Dachausbau entstehen 180 bis 190 m² moderner Wohnraum.
Der alte Anbau wird abgerissen. An seiner Stelle entsteht ein zweigeschossiger, moderner Kubus in Holz-Glas-Bauweise, der sich zum südlich ausgerichteten Garten öffnet. Eine neue Terrasse auf dem Anbau erweitert den Außenbereich.
Der Vorher-Nachher-Kontrast ist beeindruckend: mehr Licht, mehr Großzügigkeit, bessere Nutzbarkeit – ohne den Altbaucharakter zur Straße hin zu zerstören. Ein typisches Münchner Beispiel für gelungene Erweiterung mit respektvollem Umgang mit der Substanz.
Die Ausgangslage im Dachgeschoss vieler 30er-Jahre-Häuser: kalter Dachboden mit Holzbalkenlage, Lagerraum mit niedriger Kniestockhöhe, ungedämmtes Ziegeldach. Nur eine kleine Luke oder steile Treppe führt nach oben – ungenutzter Platz mit enormem Potenzial.
Durch Dämmung, neue Dachflächenfenster oder Gauben und statische Ertüchtigung entsteht ein vollwertiges Dachgeschoss:
Bei 30er-Jahre-Häusern in München wird häufig der Dachstuhl erhalten und nur lokal verstärkt. So bleibt die historische Dachform gewahrt, und die Ansicht in der Nachbarschaft verändert sich nicht störend.
Diese maßgeschneiderten Schreinerarbeiten werten den „Nachher“-Eindruck deutlich auf und sind Teil eines durchdachten Wohnkonzepts.
Hans Schramm GmbH arbeitet im Rahmen der Gesamtplanung mit erfahrenen Schreinern und Innenausbauern zusammen. So werden Stauraum und Haustechnik – etwa der Technikraum für das Wärmepumpen-Innengerät – optimal integriert.
Die sanierte oder gedämmte Fassade erhält mineralischen Putz in klassischem Münchner Farbton – gebrochenes Weiß oder helles Sand. Neue Fenster im historischen Raster, als Holz-Alu-Fenster mit Sprossenoptik, verbinden Tradition und moderne Anforderungen.
Zur Straße hin wird der historische Charakter bewahrt. Zum Garten öffnet sich das Haus mit modernen Elementen:
Die Hans Schramm GmbH kooperiert mit Landschaftsgestaltern, um Zugänge, Terrassen und Außenleuchten (inklusive Elektroinstallation im Garten) in das Gesamtprojekt zu integrieren. So entsteht ein stimmiges Gesamtbild von der Straße bis zur Rückseite des Grundstücks.
Phase 1: Erstberatung
Phase 2: Detailplanung
Phase 3: Ausführung
Nutzen Sie die Menge an Erfahrung, die die Hans Schramm GmbH seit über 120 Jahren in München gesammelt hat. Besuchen Sie unseren Showroom für Bäder und Heizsysteme oder vereinbaren Sie eine unverbindliche Erstberatung zur Vorher-Nachher-Sanierungsplanung Ihres 30er-Jahre-Hauses.
Die Kosten variieren stark je nach Umfang und Ausstattung. Eine reine Badsanierung liegt in anderen Dimensionen als ein kompletter Umbau mit statischen Eingriffen und Dachausbau. Entscheidend sind Faktoren wie der Zustand der Substanz, die gewünschte Ausstattungsqualität und der Umfang technischer Erneuerungen. Die Hans Schramm GmbH erstellt Ihnen nach der Erstberatung eine individuelle Kostenschätzung, die alle Punkte transparent aufschlüsselt.
Ja, in vielen Fällen ist das möglich. Die Machbarkeit hängt vom Dämmstandard des Hauses, den vorhandenen oder geplanten Heizflächen und dem verfügbaren Platz für das Außengerät ab. Bei einem gut gedämmten Haus mit Fußbodenheizung funktioniert eine Luft-Wasser-Wärmepumpe besonders effizient. Im Rahmen einer Heizungsmodernisierungsberatung prüfen unsere Experten die Voraussetzungen direkt bei Ihnen vor Ort.
Der Zeitrahmen reicht von einigen Wochen bei einer Teilsanierung bis zu mehreren Monaten bei einem kompletten Umbau. Eine reine Badsanierung dauert typischerweise zwei bis drei Wochen, während eine Kernsanierung mit Grundrissänderung, Dachausbau und neuer Haustechnik durchaus drei bis sechs Monate beanspruchen kann. Wir planen die Arbeiten nach Möglichkeit in Etappen, um die Bewohnbarkeit so lange wie möglich zu erhalten.
Nicht jedes Haus aus dieser Epoche steht unter Denkmalschutz, aber einzelne Siedlungen oder Straßenzüge können geschützt sein. Dies betrifft vor allem Fassadenänderungen, Fenstertausch und Dachveränderungen. Wir empfehlen, dies frühzeitig mit den zuständigen Behörden zu klären. Bei Bedarf unterstützen wir Sie bei der Abstimmung mit dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung – auch in Berlin gibt es vergleichbare Regelungen, aber in München gelten die lokalen Vorgaben.
Bei einer reinen Badsanierung oder Heizungsmodernisierung ist ein Verbleib im Haus oft möglich. Die Beeinträchtigungen halten sich in Grenzen, und wir stellen provisorische Lösungen bereit. Bei einer umfassenden Kernsanierung mit Grundrissänderung, bei der Wände geöffnet, Böden erneuert und die komplette Elektrik getauscht wird, ist eine Übergangswohnung jedoch sinnvoll. Hans Schramm GmbH hilft Ihnen bei der Ablaufplanung, damit der Weg zurück ins sanierte Zuhause so kurz wie möglich wird.
Hans Schramm GmbH – Ihr Partner für die Sanierung von 30er-Jahre-Häusern in München. Handwerk aus Tradition. Technik mit Zukunft.