Haus 70er-Jahre: Probleme & typische Mängel bei der Sanierung

München und sein Umland sind geprägt von charakteristischen Siedlungen aus den 70er-Jahren – von Neuperlach über Fürstenried bis zum Hasenbergl. Diese Häuser bieten oft großzügige Grundstücke in gewachsenen Wohnlagen, bringen jedoch typische Probleme dieser Bauepoche mit sich, die heute eine durchdachte Sanierung erfordern.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Schlechte Dämmung: Viele Gebäude aus dieser Zeit haben deutlich höhere Wärmeverluste – die Wärmedämmung entspricht längst nicht mehr den heutigen Anforderungen.
  • Veraltete Heizungsanlagen: Öl- oder Gas-Kessel mit Baujahr vor 1985 erreichen oft nur Wirkungsgrade unter 70 % und verursachen hohe Kosten.
  • Feuchtigkeit im Keller: Fehlende oder gealterte Sperrschichten führen zu typischen Feuchterändern und Schimmelrisiko.
  • Schadstoffe: Asbest, Formaldehyd und Holzschutzmittel wie PCP oder Lindan finden sich in vielen 70er-Jahre-Häusern – besonders in Fertighäusern.
  • Veraltete Elektro- und Sanitärinstallationen: Zu wenige Stromkreise, korrodierte Wasserleitungen und fehlende Sicherheitsstandards sind die Regel.

Die gute Nachricht: Viele dieser Probleme lassen sich durch eine fachgerechte Altbausanierung nachhaltig lösen. Bei der Hans Schramm GmbH erhalten Sie Bad, Heizung, Sanitär und Elektro aus einer Hand – für eine ganzheitliche Modernisierung Ihres 70er-Jahre-Hauses im Raum München.


Was zeichnet ein Haus aus den 70er-Jahren in München aus?

Die 70er-Jahre haben in München und Umgebung ein vielfältiges Erbe hinterlassen: Reihenhäuser in Trudering, Bungalows in Pasing, Mehrfamilienhäuser in Neuperlach und Milbertshofen. Diese Bestände prägen bis heute das Stadtbild und bieten für Kaufinteressenten oft die einzige bezahlbare Möglichkeit, in begehrten Lagen an Eigentum zu kommen.

a) Typische architektonische Merkmale

Merkmal Beschreibung
Dach Flachdach oder flach geneigtes Dach – ein Markenzeichen des Münchner Stils
Fenster Große Fensterfronten im Wohnzimmer für maximales Tageslicht
Außenbereiche Loggien und Balkone als Erweiterung des Wohnraums
Fassaden Klinker- oder Sichtbetonfassaden, teils mit frühen Wärmedämmplatten

b) Grundrisse der Bauepoche

Die Raumaufteilung folgte in den 70ern anderen Vorstellungen als heute:

  • Abgeschlossene Küche, oft ohne Sichtverbindung zum Wohnbereich
  • Lange Flure, die wertvolle Wohnfläche beanspruchen
  • Kleine Bäder mit meist nur 4–6 m² Grundfläche
  • Getrenntes WC als Standard
  • Viele kleine Zimmer statt offener Wohn-Essbereiche

c) Bausubstanz und Vorteile

Die Bauweise dieser Zeit setzt meist auf Massivbau aus Ziegeln oder Beton – eine solide Basis, die sich für eine hochwertige Modernisierung eignet. Erste Wärmedämmversuche mit dünnen Dämmplatten waren zwar bereits üblich, Kellerdecken und oberste Geschossdecken blieben jedoch oft ungedämmt.

Was diese Immobilien attraktiv macht:

  • Ruhige, gewachsene Wohnlagen mit etablierter Nachbarschaft
  • Verhältnismäßig große Grundstücke, besonders im Münchner Umland
  • Gute Anbindung an U-Bahn und S-Bahn (z. B. U5, U6, S4, S6)
  • Potenzial für Ausbau, Aufstockung oder Einliegerwohnung

Viele dieser Häuser sind heute renovierungsbedürftig, bieten aber mit der richtigen Planung eine solide Basis für zeitgemäßes Wohnen.

Das Bild zeigt ein typisches Reihenhaus aus den 1970er-Jahren mit Flachdach und großen Fenstern, umgeben von üppigem Grün in einer Münchner Vorstadt. Die Architektur spiegelt den Retro-Charme dieser Bauepoche wider und weist möglicherweise einige der typischen Schwächen und Mängel auf, die bei Immobilien aus dieser Zeit häufig vorkommen.


Typische bauliche Probleme bei 70er-Jahre-Häusern

Die Baumängel dieser Bauepoche stammen größtenteils aus damals üblichen Normen und Baustoffen, die heute als überholt gelten. Was in den 70ern dem Stand der Technik entsprach, erfüllt die heutigen Anforderungen an Energieeffizienz und Wohnkomfort längst nicht mehr.

a) Wärmeschutz weit unter heutigen Standards

Die damalige Wärmeschutzverordnung setzte andere Maßstäbe:

  • Einfache Isolierverglasung mit hohen U-Werten
  • Kaum Fassadendämmung oder nur dünne Dämmplatten
  • Wärmeverluste von 30–40 % im Vergleich zu modernen Bauten
  • Heizkosten, die in Münchens kalten Wintern auf über 2.000 € jährlich steigen können

b) Feuchtigkeit und Kellerprobleme

Der Keller ist bei 70er-Jahre-Häusern ein häufiger Schwachpunkt:

  • Teilunterkellerte Bauten mit Streifenfundamenten
  • Fehlende oder gealterte Sperrschichten
  • Teerhaltige Abdichtungen, die ihre Funktion verloren haben
  • Typische Feuchteränder an Kellerwänden – in Münchner Hanglagen besonders verbreitet

Untersuchungen zeigen, dass in vielen Kellern dieser Baujahre Schimmelprobleme auftreten können – besonders bei fehlender Abdichtung und falschem Lüften.

c) Beton- und Balkonschäden

Besonders bei Münchner Mehrfamilienhäusern der frühen 70er zeigen sich typische Schäden:

  • Risse im Beton
  • Rost an Stahlgeländern
  • Abgeplatzte Betonoberflächen an Balkonplatten
  • Korrosionsschäden durch unzureichende Betonüberdeckung

d) Dach als Problemzone

Das Flachdach – ästhetisch prägend für den Münchner Stil – ist technisch oft problematisch:

  • Gealterte Dachabdichtungen mit Undichtigkeiten
  • Bei Steildächern: beschädigte Unterspannbahnen
  • Folgeschäden wie Schimmel und verfärbte Holz-Verschalungen
  • Bei Flachdächern dieser Baujahre sind Undichtigkeiten ein häufiges Thema, weil Abdichtungen nach Jahrzehnten altern.

Wichtig: Eine fachkundige Bestandsaufnahme durch einen Energieberater oder Bauingenieur ist vor jeder Planung unverzichtbar.


Schadstoffe in 70er-Jahre-Häusern: Asbest, PCP, Formaldehyd & Co.

Die Schadstoffbelastung ist ein Kernthema bei Baujahren 1970–1979. In München betrifft dies sowohl Fertighäuser als auch Massivbauten.

a) Asbest: Das unterschätzte Erbe

Asbest wurde 1993 in Deutschland verboten, findet sich jedoch in vielen Gebäuden dieser Baujahre. Typische Fundstellen:

Bauteil Risiko
Faserzement-Fassadenplatten Hoch bei Beschädigung
Wellplatten auf Garagendächern Freisetzung bei Witterung
Bodenbeläge und PVC-Fliesen Fasern im Kleber gebunden
Brandschutzplatten in Treppenhäusern Bei Renovierung kritisch

Die fachgerechte Sanierung/Entsorgung kann je nach Umfang und Fundstellen mehrere Tausend bis Zehntausende Euro kosten.

b) Holzschutzmittel und der typische „Fertighaus-Geruch”

Besonders in Fertighäusern aus dem Münchner Umland – etwa in Siedlungen in Dachau, Karlsfeld oder Ebersberg – findet sich der charakteristische muffig-süßliche Geruch:

  • PCP (Pentachlorphenol) und Lindan in Holz-Bauteilen
  • Chloranisole als Abbauprodukte
  • Polychlorierte Biphenyle (PCB-haltige Materialien) in Dichtmassen

Diese Stoffe können noch Jahrzehnte nach dem Bau ausgasen und die Raumluft belasten.

c) Formaldehyd in Innenräumen

Formaldehyd aus Spanplatten, Einbaumöbeln und Innenverkleidungen kann in schlecht gelüfteten Räumen dauerhaft erhöhte Konzentrationen erreichen – Messungen zeigen teils Werte über den empfohlenen Richtwerten. Symptome reichen von Augenreizungen bis zu Atemwegsbeschwerden.

d) Weitere Schadstoffe im Überblick

  • PAK-haltige Parkettkleber
  • Teerhaltige Dachpappen
  • PCB-haltige Fugendichtmassen bei Betonfassaden
  • Bleirohre in Sanitärinstallationen (Erneuerungskosten: 10.000–15.000 €)

Unbedingt beachten: Schadstoffe müssen vor einer Sanierung durch einen Sachverständigen identifiziert werden. Ausbau und Entsorgung sind ausschließlich durch zertifizierte Fachbetriebe zulässig – Eigenproben sind gefährlich und nicht aussagekräftig.

Ein Handwerker in Schutzkleidung arbeitet an der Sanierung eines älteren Gebäudes aus den 70er-Jahren. Er überprüft die Bausubstanz und plant Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Behebung von Baumängeln.


Technische Schwachstellen: Heizung, Sanitär- und Elektroinstallation

Die technische Gebäudeausrüstung aus den 70ern entspricht selten dem heutigen Sicherheits- und Effizienzstandard. Hier liegt jedoch auch das größte Potenzial für Verbesserung.

1) Heizung: Ineffizient und überaltert

Alte Heizungsanlagen sind ein zentraler Kostentreiber:

  • Öl- oder Gas-Kessel mit Baujahr 1975–1985
  • Schlechte Regeltechnik und hohe Vorlauftemperaturen
  • Wirkungsgrade unter 70 % (moderne Brennwerttechnik: 95 %)
  • Jährliche Mehrkosten von ca. 1.500 € gegenüber modernen Systemen

Münchner Besonderheit: Viele Einfamilienhäuser nutzen noch alte Radiatoren ohne erneuerbare Systeme. Das Gebäudeenergiegesetz schreibt für Konstanttemperaturkessel vor 1985 häufig einen Austausch vor – eine Modernisierung bietet hier enormes Einsparpotenzial.

2) Sanitär: Korrosion und Rohrbruchrisiko

Die Sanitärinstallation zeigt nach 50 Jahren typische Schwächen:

  • Verzinkte Stahlleitungen mit fortgeschrittener Korrosion
  • Verengte Querschnitte und schwacher Wasserdruck
  • Alte Gussabwasserleitungen für das Abwasser
  • Typische Schadensbilder in Bädern: undichte Armaturen, poröse Dichtungen

3) Elektro: Zu wenig für moderne Anforderungen

Die Elektroinstallationen aus den 70ern sind auf heutige Verbraucher nicht ausgelegt:

  • Zu wenige Stromkreise und Steckdosen
  • Fehlender FI-Schutzschalter (RCD)
  • In Einzelfällen: kritische Leitungs- oder Klemmstellen (z. B. bei Aluminiumverkabelung) – erhöhter Prüfbedarf.
  • Überlastungsgefahr bei Induktionsherd, Heimserver oder Wallbox fürs E-Auto

Die Hans Schramm GmbH bietet eine koordinierte Modernisierung von Heizung, Sanitär und Elektro aus einer Hand – inklusive 3D-Badplanung für Ihr 70er-Jahre-Haus.


Energetische Sanierung: Dämmung, Fenster und Heizungsmodernisierung

Ein unsaniertes 70er-Jahre-Haus verbraucht typischerweise 200–300 kWh/m² pro Jahr. Ein modernisierter Standard erreicht 50–100 kWh/m² – eine Ersparnis, die sich in München schnell amortisiert.

1) Außenwand- und Dachdämmung

Die Dämmung ist der wichtigste Hebel für bessere Energieeffizienz:

Maßnahme Wirkung
Wärmedämmverbundsystem (WDVS) Reduziert Wärmeverluste um bis zu 30 %
Dämmung der obersten Geschossdecke Kostengünstig, hoher Effekt
Flachdach mit Gefälledämmung erneuern Beseitigt Undichtigkeiten und dämmt
Kellerdeckendämmung Verhindert kalte Füße im Erdgeschoss

Die Münchner Witterung mit kalten Wintern und starker Sommersonne macht gute Dämmung besonders wertvoll.

2) Fenster und Türen

Der Austausch alter Fenster bringt mehrere Vorteile:

  • Moderne Dreifachverglasung statt Isolierglas von 1975
  • Verbesserte Luftdichtheit – weniger Zugluft
  • Besserer Einbruchschutz – im Münchner Stadtgebiet ein wichtiger Fokus
  • Schallschutz für ruhigere Wohnlagen

3) Heizungsmodernisierung

Die Ausstattung mit moderner Heiztechnik bietet verschiedene Möglichkeiten:

  • Brennwert-Gas: Effizient, einfache Umstellung
  • Wärmepumpe (Luft/Wasser): Ideal für dicht bebaute Münchner Siedlungen
  • Hybridlösungen: Kombination aus Wärmepumpe und Gas-Brennwert
  • Fußbodenheizung: Bei Badsanierung oder Komplettumbau integrierbar

4) Förderprogramme und Wertsteigerung

Förderprogramme wie die BEG (z. B. über die KfW) unterstützen energetische Sanierungen mit attraktiven Zuschüssen. Eine umfassende Modernisierung erhöht den Immobilienwert im teuren Münchner Markt um 15–20 % – eine Investition, die sich langfristig rechnet.

Kostenrahmen: Rechnen Sie für Dämmung, Fenster und Heizung mit 150–250 € pro m² Wohnfläche, abhängig vom Ausgangszustand und gewähltem Standard.

Das Bild zeigt eine moderne Wärmepumpe, die neben einem sanierten Einfamilienhaus aus den 70er-Jahren steht. Die Kombination aus retro Charme des Gebäudes und der zeitgemäßen Heiztechnik symbolisiert die Möglichkeiten der Energieeffizienz und Modernisierung in der Immobilienbranche.


Innenraum & Grundriss: Vom engen 70er-Jahre-Schnitt zum modernen Wohnkonzept

Die typischen Innenraumprobleme der 70er kennt jeder, der ein solches Haus besichtigt hat: kleine, dunkle Flure, geschlossene Küchen, winzige Bäder mit braun-beigen Fliesen und wenig Stauraum.

a) Grundrissänderungen für zeitgemäßes Wohnen

Moderne Wohnkonzepte setzen auf Offenheit und Licht:

  • Öffnen der Küche zum Wohnzimmer
  • Zusammenlegen kleiner Zimmer zu großzügigen Räumen
  • Entfernen nichttragender Wände für mehr Durchblick

Wichtig: Bei tragenden Wänden muss ein Statiker die Machbarkeit prüfen – hier sind Fehler kostspielig.

b) Badsanierung als Herzstück

Die Verwandlung eines 70er-Jahre-Bads ist oft der sichtbarste Teil einer Sanierung:

Vorher (typisch 1975) Nachher (modern)
1,70 m Einbauwanne Bodengleiche Dusche
Stand-WC Wand-WC, barrierefrei
Braun-beige Fliesen Großformatige Fliesen
Neonröhre LED-Beleuchtungskonzept

c) Münchner Wohnrealität berücksichtigen

Die Anforderungen an Wohnraum haben sich verändert:

  • Home-Office als fester Bestandteil
  • Gästezimmer für Besucher
  • Einliegerwohnung für Familienangehörige oder Vermietung
  • Umnutzung von Hobby- oder Kellerräumen (Feuchtigkeit und Wärmeschutz beachten)

d) Retro-Charme bewusst inszenieren

Nicht alles aus den 70ern muss verschwinden. Charakterelemente lassen sich mit moderner Ausstattung kombinieren:

  • Originale Holztreppen aufarbeiten statt ersetzen
  • Sichtbalken als Gestaltungselement erhalten
  • Charakteristische Raumhöhen nutzen
  • 70er-Details bewusst als Stilelement einsetzen

Die Hans Schramm GmbH plant komplette Wohnungs- und Haussanierungen in München – inklusive 3D-Visualisierung der neuen Bäder und Wohnbereiche, die Sie in unserem Showroom erleben können.


Lohnt sich ein 70er-Jahre-Haus in München – kaufen und sanieren?

Die hohen Grundstückspreise in München machen den Kauf eines sanierungsbedürftigen 70er-Jahre-Hauses oft zur einzigen realistischen Option für Familien und Investoren. Doch wann lohnt sich die Investition?

a) Chancen

  • Gute Lagen mit bestehender Infrastruktur (Schulen, ÖPNV, Einkaufsmöglichkeiten)
  • Größere Grundstücke als in Neubaugebieten
  • Potenzial zur energetischen Aufwertung und Wertsteigerung
  • Gewachsene Nachbarschaft mit etablierten Strukturen

b) Risiken

  • Unerkannte Schadstoffe mit hohen Entsorgungskosten
  • Gravierende Feuchtigkeit oder Statikprobleme
  • Komplett veraltete Technik, die Kompletterneuerung erfordert

Empfehlung: Vor dem Kauf ein Gutachten durch einen Bauexperten und gegebenenfalls Schadstoffgutachter einholen.

c) Kostenrahmen realistisch einschätzen

Eine umfassende Kernsanierung – inklusive Heizung, Fenster, Dach, Bäder und Elektro – bewegt sich schnell im mittleren sechsstelligen Bereich. Die genauen Angaben hängen vom Zustand und vom gewünschten Ausstattungsniveau ab.

Praxisbeispiel: Bei Projekten mit Asbestentfernung und umfassender Dämmung können die Gesamtkosten sehr schnell im sechsstelligen Bereich liegen – Förderungen können einen Teil abfedern.

d) Sanierung vs. Abriss/Neubau

Die Entscheidung erfordert eine nüchterne Abwägung:

  • Kaufpreis + Sanierungskosten vs. Abriss + Neubaukosten
  • Bebauungsplan prüfen: Geschosszahl, GFZ, Abstandsflächen
  • Abriss in München wegen Baurecht nicht immer sinnvoll

Fazit: Ein gut saniertes 70er-Jahre-Haus kann energetisch und optisch einem Neubau sehr nahekommen – mit dem Vorteil gewachsener Nachbarschaft und oft größerem Grundstück. Professionelle Planung ist dabei entscheidend.

Das Bild zeigt ein saniertes Einfamilienhaus mit einer modernen Fassade in einer etablierten Wohngegend Münchens. Die Architektur kombiniert retro Charme und zeitgemäße Elemente, was dem Gebäude einen ansprechenden Charakter verleiht.


So unterstützen wir Sie bei der Sanierung Ihres 70er-Jahre-Hauses in München

Die Hans Schramm GmbH ist ein Münchner Meisterbetrieb mit über 120 Jahren Erfahrung in Haustechnik und Sanierung. Mit mehr als 50 eigenen Fachhandwerkern und einem eingespielten Netzwerk aus Partnerbetrieben bieten wir Ihnen alles aus einer Hand.

1) Unser Leistungsumfang

  • Komplettbad aus einer Hand: Planung, Ausführung und schlüsselfertige Übergabe
  • Heizungsmodernisierung: Wärmepumpen, Brennwerttechnik, Hybridlösungen
  • Sanitär- und Elektroinstallation: Komplette Erneuerung auf aktuellem Stand
  • Fliesenarbeiten: Für Bad, Küche und Wohnbereiche
  • Koordination weiterer Gewerke: Trockenbau, Malerarbeiten, Bodenverlegung bei Altbausanierung

2) Unsere Projektabwicklung

  1. Persönliche Vor-Ort-Besichtigung im Münchner Raum
  2. Beratung in unserem Showroom zur Badgestaltung
  3. Erstellung einer 3D-Badplanung zur Visualisierung
  4. Transparentes Angebot mit Festpreis-Garantie für definierte Leistungen

3) Notdienst Haustechnik

Bei akuten Problemen in 70er-Jahre-Häusern sind wir schnell zur Stelle:

  • Heizungsausfall in kalten Winternächten
  • Rohrbruch mit Wasserschadengefahr
  • Verstopfte Abflüsse und Abwasserprobleme

So begrenzen wir Folgeschäden und sichern Ihr Zuhause.

Vereinbaren Sie jetzt einen unverbindlichen Beratungstermin – ob Sie ein Haus aus den Jahren 1970–1979 kaufen möchten oder Ihre Immobilie umfassend sanieren wollen. Wir sind Ihr Ansprechpartner im Raum München.


Häufig gestellte Fragen

– Wie finde ich heraus, ob in meinem 70er-Jahre-Haus Asbest verbaut wurde?

Typische Fundstellen sind Faserzement-Fassadenplatten, Dachbeläge, Bodenbeläge und deren Kleber sowie Brandschutzplatten in Treppenhäusern. Bei Baujahren zwischen 1960 und 1990 ist besondere Vorsicht geboten. Nehmen Sie niemals selbst Proben – die Fasern können beim Brechen freigesetzt werden. Beauftragen Sie stattdessen einen zertifizierten Schadstoffgutachter bzw. ein Fachlabor mit einer fachgerechten Probenahme.

– Kann ich ein 70er-Jahre-Haus in München Schritt für Schritt statt in einer großen Maßnahme sanieren?

Ja, eine schrittweise Sanierung ist möglich und oft sinnvoll. Die beste Reihenfolge: Erst Dach, Keller und Heizung sichern bzw. erneuern, dann Fenster und Fassade dämmen, zuletzt Innenausbau und Bäder modernisieren. Wichtig ist die Koordination der Gewerke, damit einzelne Maßnahmen nicht durch spätere Arbeiten beschädigt werden. Eine Gesamtplanung am Anfang spart langfristig eine Menge an Kosten.

– Wie lange dauert eine Komplettsanierung eines Einfamilienhauses aus den 70ern?

Rechnen Sie mit einem Zeitrahmen von 6 bis 12 Monaten, abhängig vom Umfang der Arbeiten. Faktoren sind die Verfügbarkeit von Handwerkern (in München oft Engpass), die Entscheidungsfreude bei Materialien und Ausstattung sowie unvorhergesehene Befunde wie Schadstoffe oder versteckte Schäden. Planen Sie zusätzlich 2–3 Monate Vorlaufzeit für Planung und Genehmigungen ein.

– Lässt sich in einem 70er-Jahre-Haus problemlos eine Wärmepumpe nachrüsten?

Die Nachrüstung hängt von mehreren Faktoren ab: dem Dämmstandard der Gebäudehülle, den vorhandenen Heizflächen (Radiatoren erfordern höhere Vorlauftemperaturen als Fußbodenheizung) und dem Schallschutz zum Nachbarn – in dicht bebauten Münchner Siedlungen ein wichtiges Thema. Eine individuelle Heizlastberechnung durch einen Fachbetrieb zeigt, welche Wärmepumpen-Variante für Ihren Ort geeignet ist und welche flankierenden Maßnahmen sinnvoll sind.

– Ab wann lohnt sich ein Abriss statt einer Sanierung?

Diese Frage erfordert eine ehrliche Gegenüberstellung: Kaufpreis plus Sanierungskosten versus Abriss plus Neubaukosten. Entscheidend ist auch der Bebauungsplan in München – zulässige Geschosszahl, Grundflächenzahl und Abstandsflächen können einen Neubau unattraktiver machen als gedacht. Wenn die Bausubstanz grundsätzlich solide ist und keine gravierenden Statikprobleme vorliegen, ist die Sanierung meist wirtschaftlicher. Ziehen Sie für diese Liste der Abwägungen einen Architekten und Bausachverständigen hinzu.

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