Holzpellets: Umweltfreundliche Energiepakete

Als kleine Kraftpakete leisten Holzpellets Großes für Umwelt und Portemonnaie:

Sie stoßen nur so viel CO2 aus, wie der Baum im Laufe seines Lebens aus der Luft aufgenommen hat – sie verbrennen CO2-neutral. So können bei einem Einfamilienhaus, das für seine Wärmeversorgung jährlich 20.000 kWh verbraucht, im Vergleich zu einer Ölheizung jedes Jahr über fünf Tonnen CO2 eingespart werden.

Die Transportwege des regional verfügbaren Brennstoffes sind vom Anbieter zum Kunden vergleichsweise kurz. Die Unabhängigkeit von Erdöl- und Erdgaspreisen sowie geringe, durch den Transport verursachte Emissionen sind die angenehme Folge.

Zukunftsfähig sind moderne Heizkessel vor allem durch ihre Flexibilität hinsichtlich der genutzten Antriebsenergie. So ermöglicht der Solarheizkessel SolvisMax schon heute die unkomplizierte Anbindung von externen Geräten wie Pellet- und Stückholzkessel oder BHKW und sieht zukünftig auch die Nutzung von Brennstoffzellen vor.

Feinstaub ade

Moderne Pelletkessel unterschreiten zudem die DIN-Vorgaben für den Staubausstoß um das Fünffache und für den CO2-Ausstoß um das Zehnfache. Sogar die strengen Vorgaben von Umweltsiegeln erfüllen leistungsstarke Pelletheizungen souverän. Der blaue Engel erlaubt beispielsweise für Pelletkessel einen maximalen Staubausstoß von 30 mg und für Pelletöfen 35 mg pro Kubikmeter Abgas. Wichtig ist in jedem Fall, dass der Brennstoff möglichst vollständig verbrennt. Eine Anforderung, die effiziente Verbrennungstechnik erfüllt.

Nur die leistungsfähigsten und emissionsärmsten Pelletkessel wie der SolvisLino werden mit einem staatlichen Zuschuss gefördert. Der SolvisLino hält besonders strenge Emissionsgrenzwerte ein und trägt so zur Feinstaubentlastung bei.

Lagerung und Transport

Bei einem Holzpelletkessel wird der duftende Brennstoff aus der Region mit einem Tankwagen angeliefert, in einem Vorratsbehälter gelagert und von dort automatisch zum Kessel transportiert.

Eine motorbetriebene Förderschnecke transportiert die Pellets vom Lager zum Brennteller, wo sie per Heißluftzündung angezündet werden. Eine Brandschutzklappe verhindert, dass die Holzschnitzel schon vorher Feuer fangen. Ein Wärmetauscher in der Brennkammer kühlt die Abgase und erhitzt gleichzeitig das Heizungswasser.

Unten: Die Animation zeigt ein Einfamilienhaus, das mit Holzpellets beheizt wird. Auch das Wasser wird mit Hilfe der Pelletheizung erwärmt. Zusätzlich wird über die Kombination einer Holzpelletheizung mit einer Solarthermieanlage berichtet.
Dauer: 2:04. / Quelle: Agentur für erneuerbare Energien.

 

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