Hans Schramm aktuell
Umbau zum Energiesparhaus
Wer in den eigenen vier Wänden weniger Energie verbrauchen will, kann dieses Ziel auf unterschiedlichen Wegen erreichen. Um alle Einsparpotenziale voll auszuschöpfen, ist es sinnvoll, das Haus in seiner Gesamtheit zu betrachten. Nachhaltige Energiekonzepte berücksichtigen deshalb neben der sparsamen Wärmeerzeugung auch die effiziente Wärmeverteilung im Gebäude sowie die Dämmung der Gebäudehülle. Bis zu zwei Drittel ihrer Heizkosten könnten Hausbesitzer sparen, ergriffen sie alle verfügbaren Wärmeschutzmaßnahmen. Selbst die effizienteste Heizung ist vergebens, wenn die kostbare Wärme durch schlecht gedämmte Fassaden und Dächer oder durch Wärmebrücken an Fenstern, Türen und Rollladenkästen zu schnell wieder entweicht.
Ansehen, auswerten, angehen
Unabhängig vom Umfang der geplanten Renovierungen sollte am Anfang immer eine gründliche Analyse des baulichen und energetischen Zustands des Gebäudes durch einen ausgewiesenen Fachmann stehen. Mit Aufnahmen von Wärmebildkameras kommt er den Schwachstellen flugs auf die Spur und erkennt eindeutig, wo sinnlos Energie verheizt wird. Die anschließende Auswertung liefert entscheidende Hinweise darauf, welche Arbeiten vordringlich sind und in welchen Schritten die weiter Modernisierung sinnvoll umzusetzen ist. Es lohnt sich auch mit Blick auf die Finanzen immer, vorausschauend zu planen und auch Arbeiten, die erst in ein paar Jahren fällig werden, in ein nachhaltiges Gesamtkonzept einzubeziehen. Je besser Sanierungsmaßnahmen miteinander kombiniert werden, desto größer ist nicht nur das Potenzial für die Einsparung von Energiekosten, sondern auch für wirtschaftliche Synergieeffekte. Wer beispielsweise neben der Außenwand und den Fenstern auch gleich das Dach modernisiert, braucht das Gerüst nur einmal aufzustellen und zu bezahlen. Zudem wird durch den geringeren Energieverbrauch eine größere Unabhängigkeit von den künftigen Entwicklungen der Preise für Gas, Öl oder Strom gewonnen. Investitionen in energetische Sanierung tragen zur Wertsteigerung der Immobilie bei und heben nicht zuletzt den Wohnkomfort massiv an.
Ausgewiesene Experten zu Rate ziehen
Kompetente Beratung bieten Fachbetriebe, die sich auf solche ganzheitlichen Energiekonzepte spezialisiert und die Zusatzqualifikation „Gebäudeenergieberater im Handwerk“ erworben haben oder mit einem Gebäudeenergieberater zusammenarbeiten. Neben der praktischen Erfahrung bringen diese auch umfassende Marktkenntnisse mit.


