Hans Schramm aktuell
Mit moderner Brennwerttechnik Heizkosten halbieren
Wer jetzt seine alte Heizungsanlage auf moderne Brennwerttechnik umstellt, kann seine Heizkosten schon ab dem nächsten Winter auf Dauer deutlich senken. Einsparungen von 30 bis 50 Prozent sind drin. Das belegen aktuelle Berechnungen, die Prof. Dr.-Ing. Bert Oschatz vom Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden im Auftrag des BDH durchgeführt hat. „Durch den Austausch des alten Kessels gegen einen Brennwertkessel mit Solarunterstützung und Optimierung der Heizanlage kann der Brennstoffbedarf bei einem typischen Einfamilienhaus aus den 1970er Jahren von über 4.200 Litern pro Jahr auf 2.000 Liter Öl bzw. Gas reduziert werden. Selbst bei dem momentan extrem niedrigen Ölpreis heißt das: Jedes Jahr etwa 1.200 Euro weniger Heizkosten. Geht man von einem Preisniveau für Heizöl wie im Jahr 2008 aus, liegt die Ersparnis noch deutlich höher.“ erläutert Prof. Oschatz.
Effiziente, kostensparende und umweltschonende Wärme
Moderne Brennwertkessel arbeiten effizient und umweltschonend: Gegenüber Niedertemperaturkesseln haben sie nicht nur niedrigere Schadstoffemissionen, sondern sie nutzen den Brennstoff auch erheblich besser aus. Das Ergebnis: Deutlich weniger Brennstoffverbrauch und weniger Heizkosten. Deshalb rentiert sich die Investition in die Heizungsmodernisierung mit Brennwerttechnik schon nach wenigen Jahren. Übrigens: Ein neuer Brennwertkessel ist auch dann technisch und wirtschaftlich sinnvoll, wenn in einem zweiten Schritt gedämmt wird. Denn moderne Brennwertkessel können ihre Betriebsweise modulieren. Die Heizungsanlage passt sich dem veränderten Wärmebedarf perfekt an. Außerdem arbeiten Brennwertkessel im sogenannten Teillastbetrieb besonders effizient.
Ausgereifte Technik
Brennwertkessel bilden heute das Optimum der Heizkesseltechnik. Sie können mit Gas oder Heizöl betrieben werden. Brennwertkessel sind nach mehr als 20 Jahren heute Stand der Technik, voll ausgereift und erprobt. Die Nachfrage nach Brennwertgeräten steigt stetig: Schon fast 60 Prozent der im vergangenen Jahr neu installierten Heizungen waren Brennwertgeräte. Die Nachfrage nach Niedertemperaturkesseln schrumpft dagegen seit Jahren: Ihr Marktanteil lag 2008 nur noch bei knapp 10 Prozent.
Anhang:
Brennwertprinzip.pdf (1.54 MB)


